Ist das rechtlich bindend?
Nein, und das muss es auch nicht. Der Wertebrief ist ein privates Dokument. Rechtswirkung hat das Testament, das Sie beim Notar unterschreiben – und das sollten Sie ohnehin machen. Wir liefern das, was dort nicht steht.
Braucht man ein großes Vermögen?
Nein. Am dankbarsten sind Angehörige nicht für das Vermögen, sondern dafür, zu wissen, wo alles liegt und warum Sie so entschieden haben. Das gilt bei einer Wohnung genauso wie bei fünfzehn.
Können meine Kinder es anfechten?
Unser Dokument kann nicht angefochten werden, weil es nichts verteilt. Das Testament unterschreiben Sie weiterhin beim Notar, mit denselben Freiheiten und Grenzen. Tatsächlich verhindern niedergeschriebene Gründe meist Streit, statt ihn auszulösen.
Können wir das für einen älteren Angehörigen machen?
Ja, sofern die Person einverstanden ist und selbst entscheiden kann. Wir arbeiten mit ihr, nicht mit dem Anrufer. Erkennen wir fehlende Einsichtsfähigkeit oder Druck von außen, brechen wir ab.
Wie lange dauert es?
Sechs bis zehn Wochen ab der ersten Sitzung, je nach Umfang und gewünschtem Tempo.
Und wenn ich ein ganzes Lebensbuch will?
Dann suchen Sie das Vermächtnis – ein Buch, kein Dokument mit Verfügungen. Viele machen am Ende beides, und die Gespräche werden geteilt, damit Sie nichts wiederholen müssen.